B

Rogdau 2020 - 1.Ultra im Jahr


Kurzbericht vom Ultramarathon in Rodgau 2020 – Ultrarunners on Tour….

Rodgau sollte der erste Ultramarathon in diesem Jahr werden, ob es gelingen würde, war mir selbst am Start noch nicht klar. Denn nicht nur mir, sondern auch den anderen beiden Teilnehmern der Ultimate Challenge 2019, machten die 1.661 km aus den letzten 3 Monaten noch etwas zu schaffen.

Morgens um 3 bin ich aufgestanden, ab in die Laufsachen, Kaffee, kurz nach halb 4 ging die Reise über 370km nach Rodgau. Dort ging es direkt zur Startnummernausgabe und dann ab die Turnhalle, frühstücken und Läufer treffen. Wobei, ich traf nicht soooo viele wie sonst, denn mein Bekanntenkreis hatte sich im Laufe der letzten Woche von 10 auf 0 reduziert….Verletzungen, Grippe usw. Aber unter Läufern lernt man immer wieder neue Starter kennen, so z.B. Micha von der Laufschmiede Hessen, den ich bisher nur virtuell kannte.

Zu Fuss ging es die 1000m zum Start, der um 10 Uhr sein sollte. Es war kalt….Minus 3 Grad….Und dann der Startschuss, es ging 10x auf eine 5km Runde. Da man auch für 1 Runde schon eine Wertung bekommt, nutzten viele Starter auch die Gelegenheit, einen langen Lauf zu machen und nach 30km auszusteigen. Als ich die Ziellinie nach 6 Runden überquerte, kam auch schon der erste Mann ins Ziel, in knapp unter 3h. Respekt…

Ich wurde das eine und andere Mal von Julia (24h Nationalkader) überholt, die mich mit „Venga venga“ a la Barcelona, daher kennen wir uns, auch immer wieder motivierte. Danke Dir dafür….

Da es soooooo kalt war, nahm ich dann auch heissen Tee zu mir, was meinem Magen überhaupt nicht gefiel. Bis km 35 war es echt mühsam, aber ich biss mich durch. Dann noch einmal der Versuch von 2 schnelleren Runden, ich wollte auf jeden Fall die 50 km voll machen. Dafür musste ich vor 16 Uhr die Ziellinie überquert haben nach Runde 9. Ca. 15:30 Uhr schaffte ich dies, dannach war die Luft raus, nach 6:11:10 h kam ich in dennoch sehr happy ins Ziel. Aufwärmen, kurz Umziehen und dann ging es auch schon ab zum Auto, um noch die 370km wieder nach Hause zu fahren.

Mein Fazit – der erste Lauf im Rulesfitness.shop – Shirt war für mich in jeder Hinsicht etwas ganz besonderes. Welcher Ultraläufer, der nicht im Kader oder großen Verein läuft, hat schon einen persönlichen Sponsor? Ich, Run Ilka Run – und die Zusammenarbeit macht mir riesigen Spass, weil wir uns sehr gut ergänzen. Und die Motivation aus dieser Arbeit hat mich über die Strecke in Rodgau getragen. Und 2020 noch viel passieren, ich werde immer wieder darüber berichten.